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BMBF fördert Forschungsverbünde zu muskuloskelettalen Erkrankungen

Die neue Ausschreibung des BMBFs mit dem Titel „Förderung interdisziplinärer Forschungsverbünde zu muskuloskelettalen Erkrankungen“ hat zum Ziel, die Forschung zu Querschnittsthemen zu intensivieren, die verschiedene muskuloskelettale Krankheitsbilder gemeinsam betreffen und neue Forschungs- und Behandlungsansätze ermöglichen.
Beispielhaft können folgende Forschungsansätze unterstützt werden:
  • Erforschung gemeinsamer Pathomechanismen (z. B. im Zusammenhang mit Immunsystem und Entzündung, Schmerz oder Biomechanik)
  • neue Techniken und Methoden der Diagnostik (z. B. Bildgebungsverfahren) und Therapie unter besonderer Berücksichtigung personalisierter Stratifizierungswerkzeuge und Behandlungsansätze
  • innovative regenerative Therapieansätze unter Einbezug von Biomaterialien zur Knochenheilung und Bindegewebsaufbau
  • Erforschung der Zusammenhänge von muskuloskelettalen Erkrankungen mit bestehenden Komorbiditäten (Adipositas, Metabolisches Syndrom, Diabetes mellitus etc.) und deren Integration in ganzheitliche neue Ansätze in der Versorgungsforschung unter Berücksichtigung von „big data“ und digitalen Anwendungen auf Populationsebene (z. B. Körpersensoren und Wearables).

Bei der Translation der Forschungsergebnisse in die klinische Praxis können die Verbünde klinische Studien der Phasen I und II sowie epidemiologische Fragestellungen und Versorgungsstudien beantragen.

Die Verbundvorhaben sollen in der Regel 5 bis max. 8 Teilprojekte umfassen und für einen Zeitraum von 3 Jahren angelegt sein.

Unternehmen erhalten eine Förderung von 50% auf ihre projektbezogenen Kosten. Hochschulen und Forschungseinrichtungen werden mit bis zu 100% ihrer zusätzlichen Projektausgaben/-kosten gefördert.

Projektskizzen sind bis spätestens 11. April 2019 einzureichen.