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BMBF fördert die Entwicklung neuer medizintechnischer Lösungen für psychische und neurologische Erkrankungen

Das BMBF fördert mit der Ausschreibung industriegeführte Verbundvorhaben, in denen die Erarbeitung von neuen, marktfähigen Versorgungslösungen auf Basis innovativer medizintechnischer Lösungen angestrebt wird, deren Ergebnisse am Nutzen für Patienten mit psychischen und neurologischen Erkrankungen orientiert sind. Lösungen auf Basis von ATMPs sind nicht förderfähig.
Im Themenkomplex "psychische Erkrankungen" sollen Innovationen für eine verbesserte Diagnostik und Patientenversorgung im Bereich Suchterkrankungen, Depressive Störungen, Angststörungen, Essstörungen und Psychosen entwickelt werden.
 
Im Themenkomplex "Neurologische Erkrankungen" sind folgende Themen von besonderer Relevanz: Gefäßerkrankungen des Gehirns, Episodische und paroxysmale Krankheiten, Infektionserkrankungen des Nervensystems, Neurodegenerative Erkrankungen und chronische Entzündungskrankheiten des Gehirns und Rückenmarks, Tumore des Gehirns und Rückenmarks, Erkrankungen des peripheren Nervensystems, Polyneuropathien und Begleiterkrankungen neurologischer Erkrankungen.
 
Besonders förderwürdig sind weiterhin Lösungsansätze, die die Diagnose, Therapie und Rehabilitation seltener neurologischer oder psychischer Erkrankungen adressieren ("rare diseases"). Es ist hervorzuheben, dass die Förderquote (auch für Unternehmen) bei Projekten, bei denen an seltenen Erkrankungen geforscht wird, 100 % beträgt.
 
Klinische Prüfungen (Konformitätsbewertungsverfahren) sind nicht förderfähig, wohl aber (und in geringem Umfang) frühe Machbarkeitsstudien an Probanden oder Patienten.
 
Eine Projektskizze (10-seitig) ist bis zum 31. Januar 2020 einzureichen.