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BMBF: Entwicklung dringend benötigter Therapeutika gegen SARS-CoV-2 werden gefördert

Das lang erwartete und dringend benötigte Förderprogramm zur Entwicklung von Therapeutika gegen SARS-CoV-2 ist da!
Das BMBF fördert die klinische Entwicklung therapeutischer Ansätze gegen COVID-19. Dabei wird die pharmazeutische und biotechnologische Industrie in Einzel- und Verbundvorhaben unterstützt – auch in Kooperation mit Forschungseinrichtungen. Gefördert werden:
  • die Herstellung von Prüfpräparaten (GMP)
  • die klinische Entwicklung (Phasen I bis IIb) von Small Molecules, monoklonalen Antikörpern und anderen Biologicals
  • die klinische Entwicklung (Phase I bis IIb) von neuen Therapeutika zur Behandlung schwerer Krankheitsverläufe von COVID-19
  • im Ausnahmefall: Repurposing (Untersuchung von bereits für andere Indikationen zugelassener Arzneimittel) - nur für die Behandlung schwerer Krankheitsverläufe

Projekte zu Therapien mit Rekonvaleszentenplasma werden nicht gefördert!
 
Die Förderquote für industrielle Forschung und experimentelle Entwicklung beträgt 80 % (lt. Bundesregelung: Beihilfen für COVID-19 betreffende FuE). Die Förderprojekte müssen spätestens am 31.12.2023 abgeschlossen sein.
 
In dem einstufigen Antragsverfahren sind Vollanträge bis spätestens 17. Februar 2021 einzureichen.